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Ich liebe Dich... für Immer und Ewig...

Ein Satz, der mir immer wieder auffällt bei jungen Paaren. Also bei richtig jungen Paaren ;-) so ca. 16 -20 Jährige, die sich in Facebook 27x am Tag ihre ewige Liebe schwören. Ok ich lächle und freue mich mit ihnen, ich war auch mal jung und verliebt, und natürlich ist es DIE Liebe, DIE für Immer und Ewig... Dann kommt die Tageszeitung, in denen hin und wieder Ehepaare geehrt werden, die es geschafft haben, 50, 60 oder gar 65 Jahre lang verheiratet zu sein. Ich lese diese kurzen Lebensgeschichten immer. Die Fotos sagen manchmal etwas anderes aus, als es die Presse darstellt, trotzdem Chapeau, so lange an der Seite eines Menschen zu leben. Ein Ehepaar war vor etwa drei Wochen in der Zeitung, da hat man am Foto schon gesehen, das sie wohl nicht (mehr) sehr glücklich sind. Ein gequältes Lächeln, die beiden schön vom Pressefotografen auf dem Sofa drapiert, gezwungenermaßen ein Glas Sekt in der Hand, alles fürs Foto: Gute Mine zum unguten Spiel. Eine Woche später ein anderes Paar, 60 Jahre verheiratet, der Mann hatte ein herzliches Lachen und umarmte gerade seine Frau, die ebenfalls lachte, als der Fotograf abdrückte. Bei diesem Foto sah man, dass es aus der Situation heraus entstand und ehrlich war. Die beiden sind nach 60 Jahren immer noch glücklich. Dann muss ich an die Facebook Liebenden denken, ob die Ewige Liebe, die heute da geschworen wurde, die nächste Woche noch überlebt? Ich wünsche es ihnen... bin aber nicht sehr hoffnungsvoll, dass es in 20-25 Jahren noch Paare gibt, die in der Tageszeitung ihre Lebens- und Liebesgeschichte erzählen, nachdem sie sechs Jahrzehnte verheiratet sind. Wie vieles ist auch die Liebe kurzlebiger geworden. Drum prüfe, wer sich ewig bindet... ob sich nicht was besseres findet! :-)
21.4.15 17:03


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ABER... ein kleines Wort mit grosser Wirkung!!!

Hallo zusammen,

heute möchte ich mal auf ein Wort eingehen, das wir alle tagtäglich mehrmals benutzen, und mit dem man so viel falsch machen kann...
ich nehm mich da nicht aus, ich nutze es auch (unbewusst) öfter mal in "kritischen" Situationen, ABER seit ich darauf Aufmerksam geworden bin, versuche ich es auch öfter mal zu vermeiden...

Das Wort ABER... in vielen Situationen hilfreich... ABER in gewissen Zusammenhängen macht es einen Satz zu einer, ich nenne es mal "unbewussten Negation". Man wertet etwas ab, ohne dass der Gegenüber es direkt merkt! Meist merkt man es wohl selbst nicht, bzw man redet sich etwas "schön" oder "gut" wenn man das ABER zielsicher einsetzt...

Ich will ein paar Beispiele nennen:

Die Aussage: "Ich hab nichts gegen Schwule!" bleibt in den meisten Fällen so nicht stehen. Meist kommt dann dieses ABER...
Der Satzverlauf danach ist sehr unterschiedlich, der Sinn leider nicht...

"Ich hab nichts gegen Schwule, ABER..."

...ich will nicht, das mein Sohn/Neffe/Bruder/Vater schwul wird!
...sie sollen mich in Ruhe lassen!
...Lesben sind mir lieber!
...ich würde nicht mit einem in die Sauna gehen!
...ich finde es eklig, wenn sich zwei küssen!

Das Gleiche gilt für:
"Ich hab ja nichts gegen Ausländer, ABER..."

Ihr wisst ja selbst, was dann meist kommt!

Warum wird das ABER so eingesetzt?
Ich denke, es ist das Unbewusste, zuerst kommt der Positive Teil des Satzes (Ich hab ja nichts gegen...) somit zeigt man Toleranz, Verständnis, Sympathie... nach dem ABER legt man dann nach, den Negativen Aspekt! Den der Zuhörer allerdings meist gar nicht mehr raushört, weil ja das Positive vom Anfang noch in den Gedanken hängt!

Ähnlich ist es, wenn man kritisiert wird! Man will sich "verteidigen" oder "rechtfertigen". Der Kritiker hat Recht (das weiss man, und will das vielleicht auch gar nicht abstreiten), dann kommt wieder das kleine grosse Wort... die Antwort beginnt mit "JA... ABER...."
Manchmal hilft es, die Kritik erst mal anzunehmen, darüber nachzudenken und zu sondieren, was kann ich für mich daraus mitnehmen und was kann ich ändern... in dem Moment, in dem ich mit "Ja.. ABER..." antworte, fühlt sich der Kritiker wieder (gegen)angegriffen... so entsteht meist Streit. Wer will das schon? Kritik kann, wenn sie konstruktiv ist, sehr wohl positiv sein, auch wenn es im Moment nicht so ankommt! Das ABER einfach mal "runterschlucken"...

Wenn man mal bewusst darauf achtet ist es manchmal gar nicht so einfach, etwas richtig auszudrücken... ABER ;-) man kann es lernen!!!

Das kleine Wort ABER richtig einsetzen kann viel bewirken, falsch eingesetzt, kann es viel kaputt machen... viel Spass beim "üben"

Ich wünsch Euch noch einen schönen Abend
LG Goalie1
30.10.14 18:24


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