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Die erste Migräne Attacke meines Lebens...

… ein Erlebnis, das ich eigentlich so nicht gebraucht hätte... Es war irgendwann im Sommer 1985 und begann damit, dass ich ein paar Minuten lang dachte, ich hätte was im Auge, es schmerzte zwar nicht, aber ich habe es „gesehen“, es war da, im Sichtfeld, und es wurde grösser! Ich hatte gerade Schule aus und bin nach Hause, mittlerweile war das Ding im Auge schon so groß, das ich Teile im Sichtfeld gar nicht mehr erkennen konnte bzw. diese einfach „weg“ waren, so als wenn man eine unsichtbare Wand vor das Auge bekommt, durch die man nicht durchsehen kann aber die man auch als solche nicht sieht. Und dann dieses Zickzack Muster, in allen Spektralfarben, es flimmerte die ganze Zeit vor sich hin und ich bekam Panik. Meine Mutter beruhigte mich und sagte, dass sie das auch ab und zu habe und ich solle mich gleich mal hinlegen und mich auf Kopfschmerzen einstellen. Ok bis dahin hatte ich noch nie wirklich Kopfschmerzen, wusste also nicht was da noch auf mich zukommt. Dieses Geflimmere (was man in der Fachwelt auch unter „Aura“ kennt) hatte dann nach einer halben Stunde seinen Höhepunkt erreicht, ich sah so gut wie gar nichts mehr und fühlte mich plötzlich völlig leer. Danach ging alles ganz schnell, innerhalb von fünf Minuten war dann plötzlich mein Sichtfeld wieder vollständig da und es setzte ein heftiger Schmerz ein, genau auf der entgegengesetzten Seite dieser Sehstörung. Der Schmerz übertraf alles, was ich bis dato in meinem Leben an Schmerzen kannte. Kein aufgeschürftes Knie, keine aufgeplatzte Lippe, kein „aus-5-Metern-vom-Baum-fallen“ war annähernd so schlimm, wie dieser fiese Schmerz. Es half auch nicht die leckere Brause Schmerztablette, die mir meine Mutter gegeben hatte, ich wollte nur noch absolute Stille haben, Dunkelheit und an nichts mehr denken… gar nicht so einfach für einen 13 Jährigen Wirbelwind an einem sonnigen Sommernachmittag. Ich wollte meine Mutter fragen, wann die Schmerzen weggehen, aber ich brachte keinen vernünftigen Satz zustande, irgendwie gehorchte mein Mund nicht dem, was ich sagen wollte… wieder bekam ich Panik und mein Herz raste… ich dachte nur „Hallo Welt, ich bin noch keine 14 und will noch nicht sterben!“ Ich dämmerte im Halbschlaf vor mich hin, spürte, wie sich meine Muskeln im Nacken zusammenzogen und mein Gesicht kribbelte als wenn Ameisen ein Wettrennen darauf machen würden. Wenn ich mich im Gesicht berührte war es, als stünde ich unter Strom und ich spürte auch einen leichten Schmerz in den Nasenflügeln. Meine Augen schienen aus den Höhlen springen zu wollen, und der Kopf drohte zu platzen… Nach einer gefühlten Ewigkeit bekam ich ganz plötzlich Harndrang, wie aus dem Nichts. Ich wollte aufstehen, aber kam kaum hoch. Alles drehte sich und mein Kopf fühlte sich an als ob er mit Beton gefüllt ist. Als ich endlich stand, bekam ich plötzlich einen heftigen Würgereiz. Rannte zur Toilette und kotzte die Migräne aus… Danach lag ich noch etwa eine Stunde flach und so plötzlich, wie es angefangen hatte, war es dann auch vorbei. Das Ganze war eine Angelegenheit von etwa vier Stunden, die erste Attacke bleibt mir wohl ewig in Erinnerung, da ich noch dazu eine heftige Panikattacke davontrug… Welch eine „Karriere“ da noch folgen sollte, ahnte ich damals zum Glück noch nicht. Anfangs hatte ich nur vereinzelt Attacken, drei oder vier im Jahr, aber mit den Jahren wurde es immer mehr, bis hin zu drei oder vieren in der Woche! Mehr über meine Migräne gibt’s bald… Bis bald LG Goalie1
19.9.14 11:20
 


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